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Klimaschutz Sachsen homepage foto: ein Kind weht ein Löwenzahn Uhr, eine Windkraftanlage, einen Solarpark und Eltern mit ihren Kindern

Der durch die Zivilisation herbei geführte Klimawandel ist zu einem der größten Probleme unserer Zeit geworden. Weltweit, in Europa und auch in Sachsen. Wir als gemeinnützige Mittelstandsinitiative des Freistaats wollen mithelfen, unsere Heimat und unsere Umwelt lebenswert für kommende Generationen zu gestalten. Dies erfolgt durch Projekte sowie durch die Unterstützung der Energiewende.


Symposium Klimawandel Generation Y

Der Klimaschutz Sachsen e.V. veranstaltet im zweiten Halbjahr 2017 für Mitteldeutschland das Symposium „Klimawandel Generation Y“. In der weltweiten soziologischen Forschung gibt es mittlerweile nahezu Übereinstimmung zur Generationsabfolge: die Boomers (geboren bis 1965), die Generations X (geboren bis 1980) und die Generation Y (geboren zwischen 1980 und 1999; die erste digitale Generation), zukünftig gefolgt von der Generation Z (geboren ab 2000). Diese wissenschaftlichen Forschungen und Festlegungen bezeichnen zudem Zyklen des technisch-wissenschaftlichen Fortschritts oder der für diese grundlegenden Sorgen und Bedenken.

Für die Probleme des Klimawandels und des Klimaschutzes ist derzeit vor allem die Generation Y besonders interessant. Nach uns vorliegenden Recherchen gibt es bisher deutschlandweit noch keinen, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Generation Y und Klimaschutz/Klimawandel beschäftigt hat. Betroffen sind also die heute 20- bis 39-Jährigen. Gerade sie werden in den kommenden 20 bis 40 Jahren die Folgen des Klimawandels zu ertragen und mit zu gestalten haben.

Beim Symposium sollten vorwiegend junge Leute (bis 40) zu Wort kommen, die beruflich und persönlich vom Klimawandel besonders betroffen sind oder sich für den Klimaschutz engagieren. Wer an dem Symposium teilnehmen möchte und/oder auch an diesem zu Wort kommen möchte, sollte sich bis zum 21. April 2017 beim Klimaschutz Sachsen e.V. per Mail oder Anruf (0157 72782849) melden.


Die Überlebensstrategie für unsere Zukunft

Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Klimaschutz unseres Vereins, Hans-Jürgen Schlegel, hat aktuelle Daten, Fakten und Zusammenhänge zum Klimaschutz und zum Klimawandel vorgelegt. Er sagt: „2016 war klimatisch gesehen wieder ein Jahr, dass uns ein Stück weit in die nähere Zukunft führte. Globaler Temperaturrekord 2014, dann getoppt 2015 und nun zum dritten Mal hintereinander erneuter Rekord 2016, also das Triple in der Klimaerwärmung.“  Die 2011 in Deutschland beschlossene Energiewende ist kein Possenspiel, das veranstaltet werde, um Deutschland aus der Zone der führenden Industriestaaten herauszulösen, sondern ganz einfach die „Überlebensstrategie für unsere Zukunft, aber noch mehr für die Zukunft unserer Kinder und Enkel“. Alle Wissenschaftler, die eine „persönliche, nicht abschiebbare Verantwortung für diese Entwicklung“ tragen, sollten und müssten ihre Fakten auf den Tisch legen.

Nachlesen könne Sie die gesamte Monatsstudie Dezember unter:
„Wetter und Klima Sachsen Dezember 2016″ (pdf, 1.0MB)
„Stromerträge Sachsen Dezember 2016“ (pdf, 788KB)


Unser Verein in der Presse

Den Beitrag „Klimaschützer pflanzen tausende Bäume“ und den Kommentar „Richtiges Signal“ veröffentlichte die „Freie Presse“ am 13. Januar 2017. Die Artikel sind nachlesbar unter:
„Klimaschützer pflanzen tausende Bäume“
„Richtiges Signal“


Vereinsaktion ab Dezember 2016 / Pflanzung im April 2017

Unsere Klimabäume für Sachsen

Am 24. November 2016 haben wir den Ort der Pflanzung - rund 0,6 Hektar - erkundet. Am Orts- rand von Arnsdorf bei Penig. Im Bild (v.l.): Olaf Kroggel (Projektleiter Stiftung Wald für Sachsen), Georg Liskowsky (stellv. Vorstandsvorsitzender Klimaschutz Sachsen e.V.) und Henrik Lindner (Geschäftsführer Stiftung Wald für Sachsen)
Am 24. November 2016 haben wir den Ort der Pflanzung – rund 0,6 Hektar – erkundet. Am Ortsrand von Arnsdorf bei Penig. Im Bild (v.l.): Olaf Kroggel (Projektleiter Stiftung Wald für Sachsen), Georg Liskowsky (stellv. Vorstandsvorsitzender Klimaschutz Sachsen e.V.) und Henrik Lindner (Geschäftsführer Stiftung Wald für Sachsen)

Der Klimawandel bedroht auch in Sachsen und in Mitteldeutschland unsere natürlichen Lebengrundlagen. Verantwortlich dafür ist vor allem der weiterhin ungebremste Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) der Industrie. Aber: Die Bäume in den Wäldern können durch die Photosynthese in ihren Blättern dieses für die Menschen und die Umwelt schädliche Gas – wenn es in Übermaß entsteht – speichern und umwandeln. Mehr Wald und demzufolge weniger Kohlendioxid. Mitglieder, Partner und Freunde unseres Vereins pflanzen deshalb im April 2017 bei Arnsdorf/Penig 2500 einheimische Laubbäume.

Der neue Wald wird jedes Jahr im Durchschnitt 6,2 Tonnen Kohlendioxid binden

Der neue Wald wird jedes Jahr 6,2 Tonnen Kohlendioxid binden und damit das Klima und die Umwelt entlasten. Die Pflanzung im Flurstück Nr. 209/1 erfüllt zudem noch weitere wichtige Aufgaben. Sie dient der Waldmehrung in einer waldarmen Region und der Renaturierung eines alten Baches, dem Boden-und Gewässerschutz.

Baum Grafik2500 Bäume
Stieleiche,
Bergulme,
Bergahorn,
Vogelkirsche.

Bitte helfen Sie uns !

Ein Baum kostet 2,50 Euro (inklusive: Vorbereitung der Aufforstung; fünfjähriger Pflege bis zur gesicherten Kultur; Umzäunung der Fläche gegen Wildverbiss). Jeder Spender (privat oder als Firma) erhält auf Wunsch eine Urkunde. Besonders freuen würden wir uns, wenn Sie selbst, Ihre Mitar- beiter und deren Familien bei der Pflanzaktion vor Ort mit dabei sein könnten. Bitte überweisen Sie Ihre Spende an:

Stichwort: Unsere Klimabäume für Sachsen
Institut: Merkur Bank Auerbach
IBAN-Nr.: DE86701308000003312429
Empfänger: Klimaschutz Sachsen e.V.

UNSER PARTNER:
Stiftung Wald für Sachsen
Städtelner Straße 54
04416 Markkleeberg
Telefon: +49 (0)341-309080
waldstiftung@wald-fuer-sachsen.de
www.wald-fuer-sachsen.de


Der vierte Newsletter 2016 erscheint

47 Staaten trennen sich von Öl, Gas und Kohle

Auszug aus dem Newsletter: „Die UN-Klimakonferenz (kurz COP 22 genannt) vom 7. bis 18. November 2016 in Marrakesch hat am Rande des Treffens zu einem historischen Ergebnis geführt. 47 Staaten der Welt wollen so schnell wie möglich die Nutzung fossiler Brennstoffe abschaffen oder erst gar nicht mit dieser beginnen. Ihr Ziel ist die umfassende Nutzung erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Wasserkraft) bereits ab 2020. Damit setzen sie weltweit Maßstäbe, werden zu Vorreitern einer neuen postindustriellen Wirtschaftsrevolution. Dass es sich dabei angeblich nur um arme und zurück gebliebene Länder handelt, ist eine Fehleinschätzung. Zu den so genannten CVF-Staaten des Climate Vulnerable Forums gehören unter anderen Tunesien, Pakistan, Marokko, Libanon, Sri Lanka, Palästina, Kenia, die Philippinen, Vietnam, Äthiopien, Bangladesh. Einige von ihnen sind – laut Internationalem Währungsfond IWF – Schwellenländer, die für ihre anstehende Industrialisierung viel Energie benötigen. Was hat all das mit Deutschland zu tun? Der „ehrgeizigste Klimaplan der Welt“ (Der Spiegel am 18.11.2016) wird laut Vereinten Nationen (UN) mit jährlich 100 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe unterstützt. Westliche Firmen sollen die Technologie liefern. Auch aus Deutschland, einem Land, welches selbst immer noch über keinen Fahrplan zum Ausstieg aus der Nutzung von Öl, Gas und Kohle verfügt. Und in dem die Technologien erneuerbarer Energien zum Klimaschutz von einigen Hinterwäldlern immer noch als „Teufelszeug“ verschrien sind.“

Hier können Sie den Newsletter nachlesen:
Newsletter Verein Dezember 2016 (pdf, 441KB)


Der dritte Newsletter 2016 erscheint

Marrakesch, Mitteldeutschland und ein neues „Wirtschaften“

Auszug aus dem Newsletter: „Es war nicht nur ein Traum oder eine Vision. Nun endlich – nach der historischen Klimakonferenz von Paris 2015 – ist klar: Das bevorstehende nachfolgende Treffen im marokkanischen Marrakesch – auf dem afrikanischen Kontinent – wird die Wende hin zu einer globalen „klimaverträglichen Wirtschaftsweise“ einleiten. Deutschland könnte dabei eine besondere Rolle spielen. Die Umweltorganisation WWF hat dies in einer Studie „Modell Deutschland. Klimaschutz bis 2050“ belegt. Ausgereiftes und ausbaubares technologisches Knowhow im Bereich erneuerbare Energien, umfangreiche Erfahrungen zur Energieeffizienz und Modelle für eine langfristig funktionierende Dekarbonisierung könnten zum deutschen „Exportschlager“ in Sachen Klimaschutz werden. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Mitteldeutschland) würden im Rahmen langfristiger Strategien als Altstandorte fossiler Brennstoffe dabei eine herausragende Modellfunktion einnehmen. Wie auch beim Wandel zu einer „klimaverträglichen Wirtschaftsweise“. Klimaanpassung, Renaturierung, Entwicklung hin zu neuen weitgehend von Emissionen freien Energien sind in dieser geschichtsträchtigen mitteleuropäischen Region Herausforderungen für die kommenden Jahrzehnte. Eine große, eine Generationen fordernde Aufgabe – vorerst bis 2050. Wir als Klimaschutz Sachsen e.V, sollten uns dem stellen. Visionen sind ebenso gefragt wie konkrete Lösungsansätze und Lösungen selbst. Bis hin zur Klimaanpassung und der Mehrung unserer Wälder durch Neupflanzungen.“

Hier können Sie den Newsletter lesen:
Newsletter Verein Oktober 2016 (pdf, 447KB)


„Braunkohle – Klimaerwärmung – Energiewende – Ein endloser Streit?“

Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Klimaschutz unseres Vereins, Hans-Jürgen Schlegel, hat in einem Vortrag unter dem Titel „Braunkohle – Klimaerwärmung – Energiewende – Ein endloser Streit“ einen Vortrag verfasst, der sich mit aktuellen Problemen und der Darstellung von Zusammenhängen zur umstrittenen Braunkohle befasst. In dem Beitrag heißt es unter anderem: „Die Braunkohleverstromung gehört zu den klimaschädlichsten Arten der Energiegewinnung. Mit keinem anderen fossilen Energieträger geraten solche Mengen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre.“ Und an anderer Stelle weiter: „Die Klima- und Energiediskussion muss endlich wieder auf die Ebene einer sachlichen und vor allem fachlich kompetenten Argumentation gestellt werden. Das darf durchaus als Forderung an die sächsische Regierungspolitik verstanden werden.“

Hier können Sie den Vortrag nachlesen:
„Braunkohle – Klimaerwärmung – Energiewende – Ein endloser Streit?“ (pdf, 600KB)


Newsletter 2/2016 veröffentlicht

Blitz und Hagel und dennoch zu warm

Ein Gewitter über die Landschaft
Foto von Bernd März

Im Newsletter 2/2016 geht es vor allem um den Klimawandel und seinen Bezug zur Energiewende. Trotz starker Unwetter unter anderem im Erzgebirge und einer anschließenden Abkühlung ist das Jahr 2016 bisher wiederum eines der wärmsten Jahre seit 1880. Unverständlich ist deshalb für viele weshalb gerade jetzt durch Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Ausbau alternativer Energien ausgebremst werden soll. Gegen die Pläne hat unter anderem die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund protestiert (siehe Newsletter Seite 2). Der Berliner Professor Volker Quaschning verweist in seiner neuesten Studie (siehe Seite 4) darauf hin, dass der Ausbau der Erneuerbaren sogar noch beschleunigt werden muss, um das Klima wirkungsvoll schützen zu können.

Hier können Sie den Newsletter lesen:
Newsletter Verein Juni 2016 (pdf, 657KB)


Wetter und Klima im April 2016 in Sachsen

Trotz Kälteeinbruch und Schnee – im Durchschnitt zu warm

Der April wurde in Mitteldeutschland, in Sachsen und Thüringen von ganz unterschiedlichen Wetterlagen dominiert. Schnee, Kälte, plötzlich auch wieder Sonnenschein und warme Tage. Eigentlich Aprilwetter aus dem Lehrbuch. Und dennoch anders, ganz anders. Die Beobachtungen der AG Klimaschutz unseres Vereins und ihres Leiters, Hans-Jürgen Schlegel, beweisen, dass der April 2016 einer der wärmsten seit über hundert Jahren war. Deutschlandweit war dieser Monat überhaupt der wärmste seit Beginn der regulären Wettererfassung.

Hier können Sie die aktuellen Untersuchungen nachlesen:
„Sachsen Wetter, Klima, Stromerträge April 2016“ (pdf, 1.2MB)


Stellungnahme unseres Vereins zum Regionalplan Chemnitz

Achtung Klimawandel! Achtung Energiewende!

Der Klimaschutz Sachsen e.V. hat sich erstmals in einer Stellungnahme zum Regionalplan der Region Chemnitz (Südwestsachsen), der unter anderem die Gebiete Westerzgebirge, Vogtland und Teile der Euregio Egrensis einschließt, geäußert. Neben Lob für den umfangreichen und detaillierten Entwurf gab es jedoch auch Kritik. So werde der Klimawandel nicht umfassend beachtet. Einzelmaßnahmen wie der Waldumbau und Wasserreserven für trockene Sommer würden zwar aufgeführt, die Gesamtproblematik sei jedoch nicht dargestellt. Besonders kritisch wurde das Regionale Windenergiekonzept als Anhang zum Regionalplan 2016 bewertet. Die dem Konzept zu Grunde gelegten Daten und Analysen entsprechen nicht dem aktuellen Stand. Die Schlussfolgerungen zur Entwicklung der Windkraft als wichtiges Potenzial der Energiewende sind demzufolge unzureichend. Die Stellungnahme unseres Vereins beruht auf den Ergebnissen von Diskussionen und Berichten der Arbeitsgemeinschaften „AG Klimaschutz“ und „AG Neuer Energien/Windkraft“ unseres Vereins.

Informieren Sie sich hier zur Stellungnahme (Word dokument, 67KB).


Treibhausgas Kohlendioxid (CO2)

2016 werden bisher höchste Werte erwartet

Hans-Jürgen Schlegel, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaschutz unseres Vereins, warnt in seinen aktuellen Untersuchungen für 2016 vor einem Anstieg des für das Weltklima schädlichen Treibhausgases Kohlendioxid – nicht nur weltweit, sondern auch wegen der ungebremsten massiven Kohleverstromung in Sachsen. Der sächsische Klimaschutzexperte: „Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bewegt sich 2016 besonders stark nach oben … Ende 2016 sind wahrscheinlich die bisher höchsten Werte zu erwarten.“ Die ersten drei Monate des Jahres 2016 waren in Sachsen erneut – wie schon in 2015 – zu warm. Einem kühlen April scheinen ein warmer Mai und ein besonders heißer Sommer zu folgen.

Hier können Sie die aktuellsten Untersuchungen nachlesen:
„Sachsen Wetter und Klima, Januar bis März 2016“ (pdf, 1.0MB)
„Sachsen Stromerträge, Januar bis März 2016“ (pdf, 369KB)


Klimaschutz Sonne